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Leeres Bett: Aktionstag der Altenpflege St. Georgen gegen die Kürzungspläne der Politik

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23.09.2026

Ein großes Pflegebett steht im Sonnenschein auf der Stadtterrasse an der Gerwigstraße in St. Georgen. Das Bett ist leer. Zusammen mit Plakaten und Transparenten mit Aufschriften wie „Entlastung versprochen, Belastung geliefert?“ bezogen Pflegedienste in der Bergstadt jetzt offiziell Position.

Es ging kritisch zu: Die Pflegereform dürfe „kein Pinocchio-Gesetz werden“, hieß es da auf einemPLakat. Ein Wortbeitrag: „Man hat das Gefühl, die reden weder mit den Betroffenen noch mit den Experten“, sagt Deborah Hummel. Zusammen mit Kollegen vom Pflegedienst Schneiderhan und von der evangelischen Altenhilfe St. Georgen will sie an diesem Dienstag im Zentrum der Bergstadt darauf aufmerksam machen, dass der Entwurf zum Pflegedienstreformgesetz neue Belastungen mit sich bringen wird, anstatt die Betroffenen zu entlasten. Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, der Protest soll auf den tatsächlichen Bedarf alter Menschen und ihrer Versorgung aufmerksam machen.

„Wir sind nicht gegen eine Reform, im Gegenteil, eine Reform ist notwendig“, sagt Pflegedienstleiter Christopher Aghaizu. Er macht klar: Aber nicht so. Der Gesetzentwurf, den die ehemalige Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) noch vor ihrem Wechsel ins Kanzleramt vorgelegt hat,........

© Südkurier