Eine Partei muss mehr sein als die Summe ihrer Individualisten
Machtkampf in der FDP : Eine Partei muss mehr sein als die Summe ihrer Individualisten
Kampfkandidaturen können einer Partei schaden. Aber sie können auch nutzen, wenn nach dem Kampf die Kooperation kommt.
Die Frage, ob Wind gut oder schlecht sei, wird ein Radfahrer unterschiedlich beantworten, je nachdem, ob er Rücken- oder Gegenwind hat. Ähnlich gelagert ist die Frage, ob eine Kampfkandidatur in der Politik Ausdruck von gelebter Demokratie oder zerstörerischer Spaltung sei. Insofern sagt die Antwort mehr über den, der sie gibt, als über den, der kandidiert. Immerhin: Sie sagt etwas.
So war es auch, als Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf dem Parteitag der FDP überraschend Wolfgang Kubicki herausforderte. Er wollte Parteichef werden. Ohne Gegenkandidat, wie er dachte. Und plötzlich hatte er Konkurrenz. War das jetzt gut oder schlecht?
F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen
Viele derjenigen, die sich Kubicki als Chef wünschten, waren verärgert. Strack-Zimmermann wiegele Parteifreunde gegeneinander auf, ruiniere das Bild der Geschlossenheit,........
