Signale an Kim
Manchmal brauchen Politiker etwas länger, um die Dinge gedanklich zu durchdringen. So einen Durchbruch hatte offenbar am Sonntag auch US-Präsident Donald Trump. Nur Stunden vor dem Start des Manövers »Ulchi Freedom Shield«, das das US-Militär zusammen mit der Armee Südkoreas jährlich abhält, verkündete er am Montag, davon gar nicht begeistert zu sein. All das schöne Geld, monierte er. Kim Jong Un aus Nordkorea würde auch einen falschen Eindruck bekommen. Aber da es jetzt schon zu spät sei alles abzublasen, ordnete Trump an, die Kriegsspiele zumindest »signifikant« kleiner ausfallen zu lassen. Was das aber genau bedeutet, ist bisher noch offen, und »Ulchi Freedom Shield« wird wohl, wie geplant, elf Tage lang dauern.
Dabei hatte Trump das Ende dieser Militärübungen auf südkoreanischem Territorium bereits 2018 versprochen, sogar mit derselben Begründung. Aber auch als Kim Jong Un den US-Präsidenten dann zwei Monate nach ihrem........
