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Der ganz große Preis

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Donald Trumps »Verhandlungskunst« ist denkbar primitiv und leicht durchschaubar: An einem Tag behauptet er im Weißen Haus, ein Deal nach seinen Vorstellungen sei zum Greifen nahe und könne schon in der gerade beginnenden Woche unterzeichnet werden. Am nächsten Tag droht er in einem Fernsehinterview, dem Gegner »die Scheiße aus dem Leib zu bomben«, weil dieser viel zu lange zögere, allen Forderungen des US-Präsidenten nachzukommen. Am dritten Tag erzählt er seinem Lieblingssender Fox News, Vertreter Irans hätten ihn gebeten, die Angriffe auf ihr Land zu beenden. Am vierten Tag, so am Donnerstag, postet Trump auf seiner Plattform »Truth Social«, er werde in der kommenden Nacht »Iran sehr hart treffen« und »in nicht zu ferner Zukunft die Insel Kharg und andere Punkte ihrer Ölinfrastruktur........

© Junge Welt