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»Wir wollen endlich bauen«

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25.02.2020

Die Diskussion um den geplanten Neubau einer Synagoge in der Schlossstraße in Potsdam geht in die nächste Runde. Mehrere ehemalige Mitglieder der Synagogengemeinde haben aus Protest über die Haltung des Vorsitzenden Ud Joffe eine neue Gemeinde mit dem Namen »Adass Israel zu Potsdam« gegründet. Die Gemeinde unter dem Vorsitz von Viktor Gelfer habe bereits über 40 Mitglieder und sei Teil des Landesverbands der jüdischen Gemeinden, wie der stellvertretende Vorsitzende von »Adass Israel zu Potsdam«, Alexander Kogan, der »Jüdischen Allgemeinen« sagte.

»Wir wollen uns aktiv am Prozess um den Bau der neuen Synagoge als Kulturzentrum jüdischen Lebens in Potsdam beteiligen und alles Nötige dafür tun, um dieses Vorhaben nun endlich so schnell wie nur irgendwie möglich umzusetzen«, sagte Kogan, der 1990 die erste jüdische Gemeinde im Land Brandenburg nach der Schoa ins Leben gerufen hatte und zuletzt als Stellvertreter von Joffe in der Synagogengemeinde aktiv war.

Dialogverfahren Ausschlaggebend für die Abspaltung von der Synagogengemeinde und die entsprechende Neugründung sei die Verweigerungshaltung Joffes gewesen, die aktuellen Entwürfe des Architekten Jost Haberland für die zukünftige Fassade des........

© Juedische Allgemeine