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„Rasensprengen oder ein Swimmingpool sind nicht mehr allgemeinverträglich“

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09.06.2022

Auf Seite 7 in diesem Schreiben der Senatsverwaltung für Umwelt wird in wenigen Sätzen zusammengefasst, wie sich das Leben in Berlin in naher Zukunft verändern könnte. Dort steht wörtlich: „Grundlegend ist es, bewusst und sorgsam mit der Ressource umzugehen und diese nicht zu verschwenden.“

Die Ressource ist das Wasser, das aus der Leitung kommt und in Badewannen, Gießkannen und Swimmingpools dieser Stadt fließt. Laut dem Schreiben könne die Bevölkerung „einfache Maßnahmen“ unmittelbar umsetzen. Auf Beamtendeutsch: „Die Förderung eines sparsamen Umgangs mit Wasser im Land Berlin ist wesentlicher Baustein zur zukunftssicheren Gestaltung der wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.“

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Es ist die Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Grünen-Abgeordneten Benedikt Lux an die Senatsverwaltung von dieser Woche. Darin hatte er zunächst gefragt, wie häufig die Spree rückwärts fließt. Das passiert, wenn weniger Wasser in der Quelle ist als im Zielort. Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: 211-mal zwischen den Jahren 2010 und 2020. Das bedeute, dass der Wasserhaushalt der Stadt Berlin zunehmend........

© Berliner Zeitung


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