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Wenn Tiere frustsaufen. Ja, wirklich.

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13.08.2026

Männchen der Fruchtfliegenart Drosophila melanogaster fliegen gezielt zu Alkohol, wenn sie bei einem Weibchen abgeblitzt sind.

Verantwortlich dafür sind das Belohnungssystem und das Neuropeptid-F (NPF) im Körper des Männchens.

Wespen und Schmetterlinge holen sich durch den gärenden Fruchtzucker schnelle Energie.

Drosophila melanogaster gehört zu den am besten erforschten Organismen in der Biologie.

Der Admiral frisst als ausgewachsener Schmetterling gern Fallobst, als Raupe ausschließlich Brennnesseln.

Neuropeptide sind Peptide (aus mehreren Aminosäuren aufgebaute Kettenmoleküle), die das Verhalten beeinflussen.

Männchen der Fruchtfliegenart Drosophila melanogaster fliegen gezielt zu Alkohol, wenn sie bei einem Weibchen abgeblitzt sind.

Verantwortlich dafür sind das Belohnungssystem und das Neuropeptid-F (NPF) im Körper des Männchens.

Wespen und Schmetterlinge holen sich durch den gärenden Fruchtzucker schnelle Energie.

Drosophila melanogaster gehört zu den am besten erforschten Organismen in der Biologie.

Der Admiral frisst als ausgewachsener Schmetterling gern Fallobst, als Raupe ausschließlich Brennnesseln.

Neuropeptide sind Peptide (aus mehreren Aminosäuren aufgebaute Kettenmoleküle), die das Verhalten beeinflussen.

Torkelnde Igel und Eichhörnchen, die nicht mehr klettern konnten: Ich habe schon so einige berauschte Tiere gesehen, die wohl die eine oder andere vergorene Frucht zu viel gefressen hatten. Oder zuletzt eine dicke Fleischfliege, die in mein Weinglas gefallen war. Also Tiere, die auf der Suche nach Futter zufällig an Zucker geraten, der nach der Gärung zu Alkohol geworden ist. Was ich bisher aber nicht wusste, ist, dass sich manche von ihnen ganz gezielt berauschen – genauso wie der Mensch.

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Zum Beispiel einige Arten der Fruchtfliege Drosophila. Mich nerven diese kleinen Fliegen ja immer, wenn sie jetzt im Sommer um meinen Obstkorb herumfliegen, um schließlich auf den überreifen Früchten zu landen, die schon nach Alkohol riechen. Dahinter könnte allerdings Liebeskummer stecken. Denn die Männchen ertränken ihre Sorgen in Alkohol, wenn sie von einer potenziellen Sexualpartnerin zurückgewiesen worden sind – die Weibchen wiederum trinken, um weniger wählerisch zu werden. Ersteres haben Forschende aus San Francisco herausgefunden und in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Dass Alkohol die weiblichen Fliegen lockerer macht, ist wiederum im britischen Biological Journal of the Linnean Society zu lesen.

Weibchen als Belohnung

Zuerst zu den Männchen: Grund für deren Trinkverhalten sei das Belohnungssystem........

© Wiener Zeitung