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Bürokratiewahnsinn neu verpackt in Brüssel

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26.06.2026

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Bürokratiewahnsinn neu verpackt in Brüssel

26. Juni 2026 | Reinhard Schlieker | Lesezeit: 4 Min.

Ab August gelten neue, detaillierte EU-Regeln für Verpackungen. Die Wirtschaft warnt vor einer beispiellosen Bürokratiewelle und immer neuen Dokumentationspflichten.

VON REINHARD SCHLIEKER

Brüssel schlägt wieder zu. Verteilt über mehrere Jahre bis 2040, also weit in die Zukunft geplant, haben die EU-Regulatoren eine neue Verpackungsordnung ersonnen, deren Hauptbestandteile am 12. August in Kraft treten. Die betroffenen Unternehmen kämpfen mit dem Paragrafenwerk, zu dem sich auch noch deutsche Besonderheiten gesellen werden.

Die „Packaging and Packaging Waste Regulation“, kurz PPWR, ist als einheitliche Regulierung für die gesamte EU gedacht und soll als Teil des „Green Deal“ dem an sich guten Zweck dienen, möglichst viel Verpackungsmaterial recyclingfähig zu machen. Dazu muss natürlich verfolgt werden, welche Stoffe verwendet werden. Schon diese vereinfachte Darstellung lässt erahnen, welcher Aufwand und welche Dokumentationspflichten damit einhergehen werden. Und: Die EU kennt offenbar und reguliert bereits die Verpackungstechnik von 2040.

Scharfe Kritik an noch mehr Bürokratie

„Mit PPWR wird eine unfassbare Bürokratie geschaffen, um jeden einzelnen Karton, jedes einzelne Etikett, jedes einzelne Packband, jede Klemme, jeden Meter Stretchfolie zu jedem Zeitpunkt von Entstehung bis zur Vernichtung identifizierbar und verfolgbar zu machen“, zitiert das renommierte Branchenorgan „Fuchsbriefe“ einen mittelständischen Unternehmer aus der Handelsbranche. Dessen........

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