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Warum Iren, Japaner und Mexikaner einen Steilhang über dem Bodensee mähen

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12.09.2026

In den vergangenen Wochen haben wieder neun Freiwillige aus aller Welt den Steilhang hinter Sipplingen Richtung Haldenhof gemäht. Mit Balkenmäher und Freischneidern galt es, das Gras zu schneiden und anschließend den Hang hinunter auf die Wege zu rechen. Die Teilnehmer kamen dieses Mal aus Italien, der Schweiz, Slowenien, Mexiko und Japan.

Aus Irland nach Sipplingen

Seit 2004 kooperiert die Gemeinde dazu mit der Bonner Organisation Service Civil International (SCI). „Es ist eine eingespielte Zusammenarbeit“, sagt Projektbetreuerin Claudia Tramontana, die eigens aus Bonn angereist ist, um die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begrüßen. Die SCI ist in über 90 Ländern aktiv. Hierzulande bietet die Organisation jedes Jahr rund 25 zwei- bis dreiwöchige Workcamps an, etwa in KZ-Gedenkstätten oder ökologischen und sozialen Projekten. Die Teilnehmer sind meist junge Menschen. Was aber keine Bedingung ist, wie Claudia Tramontana sagt: „Eine Altersgrenze gibt es nicht.“

Alan etwa, der dieses Jahr am Sipplinger Steilhang schwitzt, ist bereits 46. Er kommt eigentlich aus Dublin, lebt aber schon lange als Englischlehrer in Süditalien. In den vergangenen drei Jahren habe........

© Südkurier