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Gutverdiener zahlen mehr, die beitragsfreie Mitversicherung wird eingeschränkt

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17.04.2026

15,3 Milliarden Euro hätte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im kommenden Jahr einsparen müssen, um die Finanzlücke der gesetzlichen Krankenkassen zu schließen. Am Ende wurden es fast 20 Milliarden. Das geht aus einem Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze hervor, der unserer Redaktion vorliegt. Erwartungen übertroffen, könnte man sagen. Aber nicht überall stößt das Paket auf Zustimmung. Auch aus den eigenen Reihen kommen kritische Töne.

Aber von vorn. Von den 66 Vorschlägen, die die Reformkommission erarbeitet hat, sollen 43 umgesetzt werden, heißt es im Entwurf. Der Fokus liege auf einem ausgewogenen Gesamtpaket, „keine Überlastung einzelner Akteure oder Sektoren“. Die größten Einsparungen, fast zwölf Milliarden im kommenden Jahr, strebt die Ministerin bei den Leistungserbringern an – Krankenhäusern also, Arztpraxen oder anderen Anbietern. Ihre Vergütung soll nicht schneller steigen als die Grundlohnrate, die beschreibt, wie stark die Einkommen der Beschäftigten insgesamt steigen. Für die Jahre 2027 bis 2029 soll der Anstieg der........

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