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Änderung beim Jahreskonzert: Ab 2027 hat die Veranstaltung einen neuen Termin

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18.03.2026

Von einem ereignisreichen Vereinsjahr berichtete der Vorstand der Stadtkapelle Meßkirch bei der Hauptversammlung. Dazu gehörte auch, dass der Musikverein im vergangenen Jahr nach einem neuen Dirigenten suchen musste – und dies erfolgreich geschafft hat.

Turnusgemäß standen an dem Abend im Vereinshaus des SV Meßkirch alle Ämter zur Wahl. Bis auf wenige Neubesetzungen gab es kaum Veränderungen: Franziska Walk wurde erneut zur ersten Vorsitzenden gewählt, Eckehard Jäger bleibt zweiter Vorsitzender. Außerdem beschloss die Versammlung nach längerer Diskussion, das wichtige Jahreskonzert des Musikvereins im kommenden Jahr vom zweiten auf den ersten Advent zu verlegen.

Musikalisch in der Region präsent

Der Mangel an Dirigenten ist für viele Musikvereine in Baden-Württemberg ein ernstes Problem. Umso glücklicher konnte sich die Stadtkapelle schätzen, nach nur dreimonatiger Suche mit Valentin Feucht einen Nachfolger für den bisherigen Orchesterleiter Zsombor Rethy gefunden zu haben, wie der Vorstand berichtete.

Zwischen 25 und 30 Auftritte absolvieren die Musikerinnen und Musiker pro Jahr. Auch im vergangenen Jahr war der Verein musikalisch in der Region präsent: unter anderem beim Stadtfest, beim Bezirksmusikfest in Mellingen, beim Gögginger Bierfest, bei der heimischen Fasnet und bei verschiedenen Narrentreffen. Darüber informierte Schriftführerin Madeleine Faschian.

Kassiererin Laura Müller konnte von einer stabilen finanziellen Situation berichten. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen, sodass Vorstand und Kassiererin einstimmig entlastet wurden. Neben Mitgliedsbeiträgen wird die Vereinskasse durch Bewirtungen bei Veranstaltungen und die im vergangenen Jahr finanziell besonders erfolgreiche Fahrradbörse aufgebessert.

Nachwuchsarbeit von zentraler Bedeutung

Jugendwart Florian Brugger berichtete von den Aktivitäten der Jugendkapelle. Dazu gehörte die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt Meßkirch, bei dem Kinder im Probelokal verschiedene Instrumente kennenlernen konnten. Die Vorsitzende Franziska Walk betonte gegenüber dem Südkurier, dass die Nachwuchsarbeit für die Stadtkapelle von zentraler Bedeutung sei.

Lob und Kritik des Dirigenten

Dirigent Valentin Feucht war an dem Abend an einem bereits länger geplanten Musikprojekt beteiligt und konnte deshalb nicht an der Versammlung teilnehmen. Vorständin Walk verlas deshalb seinen Bericht. Feucht fühle sich in der Stadtkapelle herzlich aufgenommen. Die Umstellung der Sitzordnung habe das Klangbild verbessert, gleichzeitig aber gezeigt, dass das Probelokal zu klein ist und Gehörschutzmaßnahmen nötig werden.

Feucht lobte das Jahreskonzert 2025, fand aber auch Kritik: Das Konzert habe nicht vollständig seinen Anspruch an die musikalische Qualität erfüllt. Nach nur drei Monaten Zusammenarbeit sei dies jedoch auch nicht realistisch zu erwarten gewesen. Dennoch habe man dem Publikum einen abwechslungsreichen Konzertabend präsentieren können.

Die turnusgemäßen Wahlen bestätigten den Vorstand weitgehend. Neu im Amt ist Robin Beer als Vizedirigent. Die Jugendleitung wurde mit Sofie Schmidt, Tobias Brugger und Jana Rauser neu besetzt. Stadträtin Insa Bix, die als Wahlleiterin fungierte und Bürgermeister Arne Zwick vertrat, lobte die Stadtkapelle als eine tragende Säule des kulturellen Lebens der Stadt.

Alle Mitglieder des Vorstands wurden an dem Abend einstimmig von der Hauptversammlung der Stadtkapelle Meßkirch gewählt. Dem Vorstand gehören nun folgende Personen an: Franziska Walk (1. Vorstand), Eckehard Jäger (2. Vorstand), Madeleine Faschian (Schriftführerin), Laura Müller (Kassiererin), Thomas Renz (Beisitzer), Martina Lang (Beisitzerin), Alexander Stärk (Beisitzer), Bastian Muffler (Beisitzer), Sofie Schmidt (Jugendleiterin), Tobias Brugger (Jugendleiter), Jana Rauser (Jugendleiterin), Robin Beer (Vizedirigent), Franziska Zoels (Notenwärtin) sowie Uli Lipp (Notenwart).

Zwar gab es keine Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften, allerdings würdigte die Vorsitzende Walk die Musikerinnen und Musiker mit über 95-prozentiger Probenteilnahme. Darunter Johanna Sulger, die keine einzige Probe versäumt hatte. Die durchschnittliche Teilnahme lag bei rund 70 Prozent.

Jahreskonzert künftig am ersten Advent

Am Ende der Versammlung diskutierte die Versammlung über die Verlegung des Jahreskonzerts. Bisher findet es am ersten Sonntag im Dezember statt, der häufig auf den zweiten Advent fällt. Künftig soll das Konzert fest am ersten Advent stattfinden. In diesem Jahr bleibt der Termin noch unverändert.

Für das kommende Jahr sprach sich jedoch eine große Mehrheit dafür aus, den neuen Termin einzuführen, um Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen in der Region zu vermeiden und die Organisation zu erleichtern.

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© Südkurier