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Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden: Eigenheimer feiern Fleiß und Zusammengehörigkeit

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16.03.2026

Es war eine zukunftsweisende und zugleich mutige Entscheidung, am 1. März 1956 den aktuell als Verband Wohneigentum bezeichneten Verein zu gründen. Die Mitglieder haben das 70-jährige Bestehen am Wochenende mit einer Geburtstagsrunde in der vollen Aula der Immendinger Schlossschule gefeiert, und das in Kombination mit der Hauptversammlung.

Gäste erleben eine Zeitreise

Die Vorsitzende, Ursula Löffler, nahm die Mitglieder und Gäste mit auf eine Zeitreise von der Gründung bis heute: Die Ursprünge der Vereinigung gehen eigentlich bereits auf den Beginn der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück.

Karl Ipp war der große Initiator

Damals sehnten sich auch in Immendingen viele Heimkehrer und Heimatvertriebene nach eigenen vier Wänden. Die Häuslebauer fanden in Karl Ipp eine wertvolle Unterstützung, der bedingt durch seinen Beruf buchstäblich von Haus zu Haus unterwegs war und dabei die Sorgen und Nöte dieses Personenkreises kennenlernte. Aus dem immer umfangreicher werdenden Hobby wuchs in Karl Ipp die Idee, eine Gemeinschaft ins Leben zu rufen, damit die Aufgaben auf Vereinsebene übernommen werden können.

Vorsitzender findet sofort Mitstreiter

Er fand in Hedy Rutkiewicz und Kurt Schweizer zwei Gründungsmitglieder, die von Beginn an mit großem Engagement bei der Sache waren. Zu weiteren Gründungsmitgliedern zählten Martin Notta, August Rippl, Maria Riegger und Gerhard Würfel. Die Immendinger Siedlergemeinschaft war geboren und schloss sich denn auch gleich dem Dachverband, dem Deutschen Siedlerbund, an. 

Karl Ipp führt den Verein 25 Jahre

Unermüdlich wurden Mitglieder geworben und dank der guten Vorarbeit von Karl Ipp auch gefunden. Nahezu 25 Jahre führte Karl Ipp als Vorsitzender die Gemeinschaft. Er wurde 1986 zum Ehrenvorsitzenden ernannt und verstarb im März 1995. Im Jahr 1982 hatte Hedy Rutkiewicz das Amt der Vorsitzenden übernommen.

Mehr als 20 Jahre lang treibende Kraft

Über Jahrzehnte hinweg wurde sie zum unermüdlichen Motor, die die inzwischen in Eigenheimer und Siedler umbenannte Gemeinschaft mit einer auf 190 Mitglieder angewachsenen Vereinigung verdienstvoll zu einer Erfolgsgeschichte werden ließ.

Große Feiern zum 40- und 50-Jährigen

Das Angebot, zu dem auch Heizölsammelbestellungen hinzukamen, vor allem aber auch der von ihr ausgehende Geist der Zusammengehörigkeit, führte zu einer starken Gemeinschaft und zugleich einem wesentlichen Pfeiler der Kreisgruppe. Ganz groß gefeiert wurden das 40-jährige Bestehen sowie das 50. Jubiläum in der Immendinger Donauhalle.

Hedy Rutkiewicz bleibt nach 2008 Vize-Vorsitzende

Im Jahr 2008 legte Hedy Rutkiewicz ihr Werk in jüngere Hände, blieb jedoch der Vereinigung als stellvertretende Vorsitzende treu. Seitdem führt Ursula Löffler, zuvor schon viele Jahre als Schriftführerin tätig, die Gemeinschaft mit beispielhaftem Engagement und großem Erfolg. Ihre Vorgängerin starb 2024 im Alter von 94 Jahren.

Zu der Geburtstagsfeier des Eigentümer-Verbands waren auch Harald Beha vom Landesverband und Bezirksvorsitzender Fritz Reichmann gekommen. Beide lobten die Arbeit der Gemeinschaft. Vom Landesverband berichtete Beha, dass ab 2027 ein Jahresbeitrag in Richtung 50 Euro notwendig werde.

So hat sich der Vorstand verändert

Seit 1993 bildet die Kassiererin Lucia Schulz eine große Stütze. „Sie erledigt die ganze Mitgliederverwaltung und hat natürlich die Finanzen im Griff“, so die Vorsitzende. Mit Silke Bär wurde eine Vize-Vorsitzende gefunden. Seit drei Jahren gibt es mit Nadine Yetis auch wieder eine Schriftführerin. Ulrike Zink und Erich Börtzler unterstützen als Beisitzer die Gemeinschaftsleitung.

Mitglieder aus Möhringen sind integriert worden

Zum 1. Januar 2026 wurden die Mitglieder von Möhringen übernommen, da dort keine Mitglieder für den Vorstand mehr gefunden wurden.

Das sind die Geehrten im Verband

Auf der Ehrungsliste standen dieses Mal für zehn Jahre: Tobias Spegel und Hans-Peter Isbrecht. Für 25 Jahre: Birgitta Frey, Genoveva Vollner, Hans-Dieter Hienerwadel und Achim Mink. Für 50 Jahre: Brunhilde Kratschmar und Christa Krebs.

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