Fury in the Slaughterhouse begeistert rund 4500 Besucher auf dem Turnierplatz Open Air in Bad Kissingen
Manche Konzerte bieten von Anfang bis Ende Feuerwerk; andere kommen nie richtig in Fahrt. Und dann gibt es die, die besonders in Erinnerung bleiben: weil sie unglücklich beginnen, dann aber besonderen Zauber entfalten. Der Auftritt von „Fury in the Slaughterhouse” in der Au in Bad Kissingen war so ein Konzert: Erst drohte es ins Wasser zu fallen; dann wurde er ungemein belebend.
Ingo Pohlmann muss abbrechen
Kurz nach 19 Uhr – Vorsänger (Ingo) Pohlmann hatte gerade „Wenn jetzt Sommer wär” angestimmt – fegte ein tagsüber nicht absehbarer Wolkenbruch übers Flugplatzgelände in der Au. Er spülte die Fans aus der Arena; viele von ihnen suchten spärlichen Schutz unter Bäumen und den schmalen Dächern des Turniergebäudes.
FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE beim Turnierplatz Open Air in Bad Kissingen
Eine Viertelstunde später hatte das Gewitter ausgeweint – doch die Organisatoren blieben in Wallung. Der Regen hatte die Wiese vor der Bühne in Matsch á la Wacken verwandelt; die Technik streikte. Das Gerücht von einem Abbruch des Konzertes machte die Runde.
Das Undenkbare trat nicht ein. Die Wolken zogen weiter; die Technik fuhr wieder hoch. Und dann traten sie ins Rampenlicht, die Furys: sechs Herren im reifen Rockeralter, bis auf Bass und Keyboard die Urbesetzung von 1987.
So unaufgeregt das........
