IDF-Chef prüft rechtliche Schritte gegen Film „Naza“
15. September 2026 – 4. Tischri 5787
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IDF-Chef prüft rechtliche Schritte gegen Film »Naza«
IDF-Chef prüft rechtliche Schritte gegen Film »Naza«
Generalstabschef Eyal Zamir bezeichnet bisher bekannt gewordene Teile der Doku als »Ritualmordlegenden, bewusste Verzerrungen der Realität und falsche Anschuldigungen gegen IDF-Soldaten«
15.09.2026 09:59 Uhr
Israels Generalstabschef Eyal Zamir hat nach der Veröffentlichung von Ausschnitten des Dokumentarfilms »Naza« eine Untersuchung angeordnet. Dabei soll laut »The Times of Israel« sowohl geprüft werden, ob juristisch gegen den Film und dessen Macher vorgegangen werden kann, als auch, wie vertrauliches Material in die Produktion gelangen konnte.
Zamir beauftragte den Militärstaatsanwalt Itai Ofir damit, mögliche rechtliche Schritte zu prüfen. Hintergrund sind aus Sicht der israelischen Armee falsche und schwerwiegende Anschuldigungen gegen Soldaten und Kommandeure. Gleichzeitig soll untersucht werden, wer möglicherweise geheime Informationen weitergegeben hat, die nach Angaben der Armee für den Film verwendet wurden.
Der rund 80-minütige Film stammt von Yuval Abraham und Rachel Szor. Der hebräische Titel ist ein Akronym für »Kollateralschaden«. Die Produktion beschäftigt sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz bei israelischen Angriffen im Gazastreifen und enthält Aussagen von 24 Personen, die als ehemalige oder aktive Angehörige des israelischen Nachrichtendienstes vorgestellt werden. Bei den Filmfestspielen von Venedig wurde »Naza« in dieser Woche mit einem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
Armee kennt vollständigen Film nicht
Die israelischen Streitkräfte haben bislang nur Ausschnitte und einen Trailer gesehen. Armeesprecher Effie Defrin forderte die Filmemacher deshalb am Montag auf, der IDF den vollständigen Film zugänglich zu machen. Erst dann könne die Armee die einzelnen Vorwürfe umfassend und........
