Becker fordert Verbot von Pro-Terror-Kundgebung, DIG initiiert Gegendemo
09. Juli 2026 – 24. Tamus 5786
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Becker fordert Verbot von Pro-Terror-Kundgebung, DIG initiiert Gegendemo
»Palästina darf sich wehren, auch mit Steinen und Gewehren«: Unter diesem Motto ruft eine Gruppierung zu einer Kundgebung auf. Auch die Grünen wollen die Versammlung untersagen
Auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main ist am 18. Juli eine israelfeindliche Demonstration vorgesehen. Organisiert wird sie von »freepalestine_ffm« und weiteren Gruppen. Das Motto der Kundgebung: »Palästina darf sich wehren, auch mit Steinen und Gewehren – Widerstand ist Völkerrecht«.
Hessens Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker fordert ein Verbot des Aufmarsches. Ihm zufolge handelt es sich schon bei dem Aufruf eine Verherrlichung der Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023, bei dem 1200 Menschen ermordet, 251 verschleppt und viele vergewaltigt wurden.
Auch für die Frankfurter Grünen überschreiten die Organisatoren der Demonstration eine rote Linie: Der Aufruf-Slogan sei kein Ausdruck legitimer Kritik an der Politik der israelischen Regierung. »Er wirbt für bewaffnete Gewalt und legitimiert den Einsatz von Waffen als Mittel der politischen Auseinandersetzung. Wer in Deutschland zu ›Gewehren‹ aufruft, verherrlicht Gewalt und trägt zur weiteren Eskalation des Nahostkonflikts bei«, erklären Katharina Knacker und Dimitrios Bakakis, die beiden Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Stadtparlament. Auch sie fordern ein Verbot.
Gewehre und Völkerrecht
Die Initiatoren, die zur Verwendung von Gewehren gegen Israel aufrufen, fordern........
