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Borat und der König vom KitKat

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25.06.2026

25. Juni 2026 – 10. Tamus 5786

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Borat und der König vom KitKat

Am Strand von Tel Aviv versammelten sich Doppelgänger des Schauspielers Sacha Baron Cohen

Einer war blond und hatte auch beim zweiten Hinschauen nicht sonderlich viel Ähnlichkeit, beherrschte aber den Akzent perfekt. Der daneben trug einen schlecht sitzenden Anzug in Grau und einen buschigen Oberlippenbart. Die einzige Frau stand mit schwarzem Kunsthaar und falschem Schnauzer da. Und einer sah ihm tatsächlich ähnlich, auch ganz ohne Verkleidung. Ein Dutzend Männer und eine Frau waren an diesem Vormittag in den Charles-Clore-Park an der Tel Aviver Promenade gekommen, um eines herauszufinden: Wer ist der beste Doppelgänger von Sacha Baron Cohen?

Baron Cohen ist ein britisch-jüdischer Schauspieler und Komiker, der für die von ihm erfundenen und verkörperten satirischen Kunstfiguren Ali G, Borat Sagdiyev, Brüno Gehard und Admiral General Haffaz Aladeen bekannt geworden ist. Initiator des Wettbewerbs in Tel Aviv war die Gruppe »Lama lo TLV«, was übersetzt »Warum nicht TLV« heißt. Für das ausgeschriebene Preisgeld von 100 Schekel (umgerechnet knapp 30 Euro) waren sich die Charaktere für fast nichts zu schade: Sie rollten im Gras herum, tanzten mehr schlecht als recht, versuchten, sich im Brüllen von Obszönitäten zu übertreffen, und entblößten beinahe alles. In einem waren sie sich aber alle einig: Borat ist Kult.

In dem Spielfilm mit dem gleichnamigen Titel aus dem Jahr 2006 reist Borat Sagdiyev, ein fiktiver kasachischer Journalist, durch die USA, spricht mit Amerikanern, ohne die lokalen Gepflogenheiten zu kennen.

Oft bis zum Grenzwertigen ausgereizt

Natürlich ist Baron Cohen als Borat unterwegs, der die größtenteils nicht geskripteten Szenen oft bis zum Grenzwertigen ausreizt und dabei in jedes Fettnäpfchen tritt – selbst wenn gar keines vorhanden........

© Juedische Allgemeine