»Blaue Moschee« als Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus?
06. August 2026 – 23. Aw 5786
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»Blaue Moschee« als Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus?
Nach der Schließung des eng mit dem iranischen Regime verflochtenen »Islamischen Zentrums Hamburg« wird über die künftige Nutzung des Ortes diskutiert
Vor zwei Jahren hat die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die Blaue Moschee und das dort ansässige Islamische Zentrum Hamburg (IZH) geschlossen. Das IZH sei direkte Vertretung des obersten geistlichen Führers im Iran und verbreite in aggressiv-kämpferischer Weise die Ideologie des Regimes, so die Begründung. Damit verstoße sie gegen das Grundgesetz. Das IZH legte dagegen vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage ein, die Entscheidung steht aus. Parallel dazu kursieren Pläne über die Zukunft des Zentrums.
In exiliranischen Kreisen entstand die Idee, aus der Moschee eine »Gedenkstätte für die Opfer des Islamismus« zu machen. Auch die Errichtung eines Kulturzentrums ist im Gespräch. Die Stätte könnte den Namen Jina Mahsa Amini tragen, der jungen kurdisch-iranischen Frau, die im Herbst 2022 wegen eines schlecht sitzenden Kopftuchs von Regimeschergen derart brutal zusammengeschlagen wurde, dass sie an den Folgen starb.
Die Blaue Moschee kann zu einem Symbol des Neuanfangs werden. Aber nur........
