Die WM, die niemand wollte – und die plötzlich begeistert
Die WM, die niemand wollte – und die plötzlich begeistert
Die Erweiterung auf 48 Teams galt als Symbol für die Masslosigkeit der Fifa. Nun zeigt sich: Gerade die kleinen Nationen verleihen dieser WM Herz, Emotionen und eine besondere Dynamik. Eine Analyse.
Die Schweizer Fans in Los Angeles sind im WM-Fieber. Wir in der Schweiz natürlich auch.
Vor dem Anpfiff war diese WM schon gescheitert. Zu gross, zu kommerziell und erst noch in Trumps Amerika. 48 Teams, 104 Spiele, vierstellige Ticketpreise und das Bier im Stadion für 21 Dollar: Ein solches Turnier werde in halbleeren Stadien und ohne die Magie früherer Weltmeisterschaften über die Bühne gehen, wurde prophezeit.
Jetzt, nach gut einer Woche, ist alles anders: Diese WM macht einfach Freude.........
