Keine Schutzbunker im Landkreis
Der anhaltende Ukraine-Krieg, weltweite Krisenherde und die dramatischen Folgen des Klimawandels verunsichern in Deutschland immer mehr Menschen. Wie schnell eine moderne und technisierte Gesellschaft an ihre Grenzen kommt, zeigen unter anderem Stromausfälle und Hackerangriffe im Internet. „Wir müssen resilienter werden“, fordern Politiker und Experten. Diese Herausforderungen bringen auch für die Rettungskräfte enorme Veränderungen, wie Kreisbrandmeister Michael Reitter seit Jahren betont. Er forciert deshalb die interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren im Landkreis auf allen Ebenen.
Zuständigkeit für den Bevölkerungsschutz
Der Kreisbrandmeister ist auch formal für den Bevölkerungsschutz zuständig, wobei er bei der SÜDKURIER-Frage, wohin Bürger und Bürgerinnen im Alarmierungsfall denn flüchten überhaupt sollen, auf den Bund verweist, in dessen Zuständigkeit das sogenannte Schutzbaukonzept liegt. Deshalb wurden besonders in der Phase des „Kalten Krieges“ jahrzehntelang Schutzräume unterhalten. Im Landkreis Sigmaringen waren es nach Angaben des Kreisbrandmeisters insgesamt 13 Räume, die Platz für rund 4000 Personen hatten. Aber vor fast 20 Jahren wurden diese........
