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Eine neue Bohrmaschine, viele helfende Hände und Kraft erschaffen von 1967 bis 69 den Kreuzweg

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05.04.2026

Der beeindruckende Kreuzweg, der durch die Loretogasse vom Dorf hinauf zum Kapuzinerkloster führt, wurde am 27. April 1969 eingeweiht. In der Ausstellung „Ei, Ei, Ei -Ostern und mehr“ von 2019 beleuchtete der Schwarzwaldverein Stühlingen das damalige Großprojekt, allerdings war es ausgesprochen schwierig, Konkretes darüber herauszufinden.

Im Gemeinderatsprotokoll vom 12. Mai 1967 steht unter diesem Punkt zu lesen: „Gegen das Vorhaben des Kapuzinerklosters, entlang der Loretogasse einen Kreuzweg einzurichten, werden keine Einwendungen erhoben. Soweit hierbei gemeindeeigenes Gelände in Anspruch genommen werden muß, wird die Genehmigung zur Errichtung der Anlage erteilt.“ Ob wirklich das Kloster das Projekt anstieß oder dieses dann einfach unterstützte, ist nicht geklärt. Elmar Zimmermann schreibt in diesem Zusammenhang am 25. April 1969 im SÜDKURIER: „In diesen Tagen wird in Stühlingen ein Werk vollendet, das durch beispielhafte Initiative einiger Persönlichkeiten geplant und vom Kapuzinerkloster in Regie genommen wurde, …“

Wer diese „Persönlichkeiten“ waren, konnte nicht geklärt werden. In Gesprächen wurde immer wieder an erster Stelle der damalige Pfarrgemeinderat August Rutschmann genannt. Er dürfte sich auch federführend um das Sammeln von Spenden gekümmert haben. Von ihm stammen auch Fotos, die das Setzen der großen Granitsteine, die den Untergrund für die Kreuzwegstationen aus Bronze bildeten, dokumentieren. Es finden sich keinerlei Angaben zum Preis für die Anlage. Er dürfte immens gewesen sein. Auch die großen Granitblöcke dürften eine nicht unerhebliche........

© Südkurier