„Wir brauchen das hier als Safe Space“: Besucherinnen sind dankbar für die erste lesbische Wiesn
Es könnte ein Wiesn-Tag wie jeder andere im Bräurosl-Festzelt sein: Die Blaskapelle spielt, Bedienungen drücken sich durch plaudernde Gäste, die ersten Maßen knallen auf den Tisch. Auf den zweiten Blick fällt aber etwas auf: Mehrere Reihen Bierbänke im Mittelschiff sind komplett gefüllt, doch kein einziger Mann sitzt mit am Tisch. Und das war auch der Plan.
Anschließend an den traditionellen Gay Sunday auf der Wiesn, an dem üblicherweise vor allem schwule Männer gemeinsam feiern, fand heuer erstmalig der Gay Monday statt: eine Veranstaltung nur für Frauen, beziehungsweise Flinta. Das schließt Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen mit ein. Unter dem Titel „Bier, Boobs, Brezn“ feierten am Montag rund 700 Frauen, beziehungsweise Flinta miteinander. Für Annarina Kemnitz und Maex Zett eine Möglichkeit „queere Kultur und Wiesnspaß“ zu verbinden.
Besucherinnen der lesbischen Wiesn wünschen sich mehr Veranstaltungen für queere Frauen
Die beiden sind auch sonst gerne auf der Wiesn, dieser Rahmen fühlt sich für sie aber wie eine sicherere Version davon an. „Es ist ein Mix aus dem Fest für die ganze Stadt, Feierlaune, aber eben ein queerer Space, wo man sich nochmal freier fühlen........
