Wie Städte weltweit sich gegen Extremhitze wappnen
Besonders Großstädte leiden unter heißem Wetter. Dichte und hohe Bebauung lässt Betonwüsten sich schnell aufheizen, die Hitze kann schlechter entweichen und auch nachts kühlt es weniger ab. Mit dem Klimawandel dürften Hitzewellen zunehmen und intensiver werden. Wie also sich für die Extremhitze wappnen? Verschiedene Orte rund um den Globus zeigen, wie es gehen kann:
Frischwasser und Stresstest in Paris
Das enge Paris ist nicht die grünste Stadt, hat aber mittlerweile rund 1.400 Orte zum Abkühlen geschaffen. Von Schattenplätzen im Park reicht das bis zu Räumen im Rathaus, die bei Hitze öffentlich zugänglich sind. An fast jeder Ecke bietet die Stadt zudem kostenlose Trinkwasser-Spender, an denen die Bewohner sich auffrischen können. Und auch immer mehr Sprühnebel-Duschen auf Plätzen und Wegen sorgen inmitten der Hitze für eine feuchte Abkühlung.
Insgesamt ist Frankreich mit einem Schutzplan gegen Hitze recht gut aufgestellt. Landesweit - auch in Paris - gelten Warnstufen, es gibt ein Register für Risikogruppen, und im öffentlichen Raum wird immer wieder auf Tipps bei Hitze hingewiesen. Um die bestehenden Notfallpläne noch zu verbessern und die Menschen zu sensibilisieren, hat Paris vor wenigen Jahren in zwei Bezirken getestet, wie Krankenhäuser, Feuerwehr, Anwohner und Schulen mit ungewohnt extremer Hitze über lange Zeit umgehen würden. Das haben sich andere Städte zum Vorbild genommen und wollen nun ihrerseits ihre Hitzepläne stresstesten.
Viel Grün und........
