Selbst Autobusse werden zum Ziel: Putins Antwort auf verlorene Schlachten
Selbst Autobusse werden zum Ziel: Putins Antwort auf verlorene Schlachten
An der Front sieht es für Moskaus Truppen nicht gut aus. Das versucht der Kreml mit verstärkten Luftangriffen auf ukrainische Städte zu kompensieren.
Zwei ukrainische Jungen begutachten in einem Vorort Kiews russische Raketentrümmer.
Von russischen «Superdrohnen» schreibt der «Blick», gegen die Kiew kaum noch Chancen habe, weil sie dank Düsenantrieb zu schnell seien für die Flugabwehr. Die Kriegsgunst drohe sich deshalb zu wenden, und die Stimmung in Kiew kippe, weiss die Zeitung weiter zu berichten – aus der warmen Redaktionsstube in Zürich.
Vor wenigen Tagen bin ich von einer dreiwöchigen Reise kreuz und quer durch die Ukraine, inklusive Kampfgebiete, zurückgekehrt, und mein Eindruck deckt sich überhaupt nicht mit der Einschätzung vieler westlicher Medien. Viele von ihnen malen seit mehr als viereinhalb Jahren ständig den Teufel an die Wand. Wäre es nach diesen Journalisten gegangen, stünde Putins Invasionsarmee schon längst an den westlichen Grenzen der Ukraine, direkt vor der Haustür Polens und Rumäniens.
Mit Luftangriffen allein gewinnt man keine Kriege
Was stimmt, ist Folgendes: Die Luftangriffe auf Kiew und andere Städte haben stark zugenommen, weil Russland sehr viel mehr ballistische Raketen und Drohnen produziert als noch in jüngster Vergangenheit. Die Drohnen nehmen selbst Autobusse ins Visier, die bei ukrainischen........
