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»Identität ist eine Fiktion«

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24.09.2021

Herr Brenner, Sie haben drei Jahre an dem Projekt »Zerheilt« gearbeitet. Wie zufrieden sind Sie mit der Präsentation im Jüdischen Museum Berlin?
Es könnte nicht besser sein. Es ist eine bewegende Erfahrung, wie das Team den Raum einbezogen hat, wie dessen Verwinkelungen die Bilder zur Geltung bringen. Die Vielstimmigkeit, die ich in meinen Arbeiten zeige, hat auch dieses Projekt hervorgebracht – gemeinsam mit vielen Beteiligten.

Welche Worte beschreiben sein Zustandekommen am ehesten?
Glücklicher Zufall. Die Art und Weise, wie eins zum anderen führte, eine Begegnung die nächste mit sich brachte, war einfach unglaublich. Die Dinge kamen zu mir, mühelos.

Sie haben das Projekt nicht geplant?
Nicht wirklich. Sicher, ich war auch im Jahr 2000 schon in Berlin für mein Langzeitwerk »Diaspora: Homelands in Exile«. Doch damals ging es eher um Spuren, Abwesenheit, Schoa – nicht dieses neu blühende jüdische Leben. Ich wuchs auf mit der strikten elterlichen........

© Juedische Allgemeine


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