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Aktienrückkäufe sind nicht immer gut und effektiv

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25.03.2026

Apple kauft jedes Jahr für knapp 100 Milliarden Dollar eigene Aktien zurück. Knapp die Hälfte seiner Anteilsscheine hat der iPhone-Hersteller auf diese Weise bereits eingezogen. Apple ist seit Jahren der größte Käufer seiner Aktien.

So wie Apple praktizieren es vier von fünf Unternehmen im amerikanischen S&P-500-Index und gut die Hälfte der 40 Dax-Konzerne – wenn auch in kleinerem Umfang. Wer solche Praktiken als einfallslos kritisiert, weil sich mit dem Geld Sinnvolleres anstellen ließe, erfährt spontan meist viel Zuspruch. Doch tatsächlich sind Aktienrückkäufe oftmals umsichtig und effektiv.

Apple verdient jedes Jahr rund 100 Milliarden Dollar. Wohlgemerkt nach Abzug aller Kosten. Seine Zukunftsausgaben finanziert der Konzern aus dem hohen operativen Cashflow. Dieser lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 111 Milliarden Dollar. Nach Abzug der Investitionen verblieb ein Free Cashflow von 99 Milliarden Dollar, was ein Zeichen von hoher Effizienz und finanzieller Stärke ist.

Der Gewinn ist beim Aktionär besser aufgehoben

Würde Apple mit seinem übrig bleibenden Geld Wettbewerber kaufen, ginge das auf Kosten der Profitabilität, denn es würde die Marge verwässern. Bei keinem Wettbewerber bleibt jedes Jahr so viel Gewinn vom Umsatz übrig.

Apple kauft jedes Jahr für knapp 100 Milliarden Dollar eigene Aktien zurück. Knapp die Hälfte seiner Anteilsscheine hat der iPhone-Hersteller auf diese Weise bereits eingezogen. Apple ist seit Jahren der größte Käufer seiner Aktien.

So wie Apple praktizieren es vier von fünf Unternehmen im amerikanischen S&P-500-Index und gut die Hälfte der 40 Dax-Konzerne – wenn auch in kleinerem Umfang. Wer solche Praktiken als einfallslos kritisiert, weil sich mit dem Geld Sinnvolleres anstellen ließe, erfährt spontan meist viel Zuspruch. Doch tatsächlich sind Aktienrückkäufe oftmals umsichtig und effektiv.

Apple verdient jedes Jahr rund 100 Milliarden Dollar. Wohlgemerkt nach Abzug aller Kosten. Seine Zukunftsausgaben finanziert der Konzern aus dem hohen operativen Cashflow. Dieser lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 111 Milliarden Dollar. Nach Abzug der Investitionen verblieb ein Free Cashflow von 99 Milliarden Dollar, was ein Zeichen von hoher Effizienz und finanzieller Stärke ist.

Der Gewinn ist beim Aktionär besser aufgehoben

Würde Apple mit seinem übrig bleibenden Geld Wettbewerber kaufen, ginge das auf Kosten der Profitabilität, denn es würde die Marge verwässern. Bei keinem Wettbewerber bleibt jedes Jahr so viel Gewinn vom Umsatz übrig.


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