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Ein Kraftwerk und die Suche nach der besten Lösung

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15.03.2026

Das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Salza-Stausee soll erneuerbare Energien speichern, verursacht aber massive Eingriffe in die Natur.

Günther Marchner und Karin Hochegger kritisieren mangelnde Transparenz, fehlende öffentliche Debatte und unzureichende Abwägung ökologischer Folgen.

Technische Fortschritte und Umweltprüfungen können Auswirkungen mindern, grundlegende Zielkonflikte zwischen Klima- und Naturschutz bleiben jedoch bestehen.

Baukosten des geplanten Kraftwerks: rund 500 Millionen Euro

Speicherleistung entspricht bis zu 100 Windkraftanlagen

Diskussion über das Projekt seit Sommer 2025 in Bad Mitterndorf und Mitterberg-Sankt Martin

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt am Salza-Stausee geplant

Das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Salza-Stausee soll erneuerbare Energien speichern, verursacht aber massive Eingriffe in die Natur.

Günther Marchner und Karin Hochegger kritisieren mangelnde Transparenz, fehlende öffentliche Debatte und unzureichende Abwägung ökologischer Folgen.

Technische Fortschritte und Umweltprüfungen können Auswirkungen mindern, grundlegende Zielkonflikte zwischen Klima- und Naturschutz bleiben jedoch bestehen.

Baukosten des geplanten Kraftwerks: rund 500 Millionen Euro

Speicherleistung entspricht bis zu 100 Windkraftanlagen

Diskussion über das Projekt seit Sommer 2025 in Bad Mitterndorf und Mitterberg-Sankt Martin

Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das Projekt am Salza-Stausee geplant

Wind und Sonne liefern Strom – aber nicht immer zur richtigen Zeit. Damit die Energiewende gelingt, braucht es Speicher. In Österreich erfüllen Pumpspeicherkraftwerke diese Rolle seit Jahrzehnten, aber die damit einhergehenden Eingriffe in die Natur lösen immer wieder Debatten aus.

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Nun prüft der Stromerzeuger Verbund ein neues Projekt beim Salza-Stausee in der Steiermark. Seit dem Sommer 2025 wird darüber in den Gemeinden Bad Mitterndorf und Mitterberg-Sankt Martin diskutiert. Aber die Bewohner:innen erfahren davon eher zufällig.

Günther Marchner ist einer davon. „Ich kann grundsätzlich nicht gegen ein Projekt sein, von dem ich noch nichts weiß, aber die Art und Weise der Debatte irritiert mich“, sagt er. Marchner lebt seit Jahren in der Region und engagiert sich in lokalen Initiativen. Eine besondere Rolle spielt der Verein EIKE-Forum, der das Kulturzentrum Woferlstall betreibt. Marchner ist dort Obmann und beschließt, das Thema auf die öffentliche Bühne zu bringen. Gemeinsam mit Kolleg:innen organisiert er eine Diskussion.

Großer Nutzen, großer Eingriff

Zu debattieren gibt es viel, denn der Energiewende hilft so ein Pumpspeicher. Das geplante Kraftwerk kann überschüssigen Wind- und Solarstrom speichern und bei Bedarf wieder abgeben, in einer Größenordnung von bis zu hundert Windkraftanlagen. Es funktioniert wie eine Batterie: Bei Stromüberschuss wird Wasser in ein höheres Speicherbecken gepumpt, bei Bedarf fließt es durch Turbinen zurück und erzeugt Strom. Die........

© Wiener Zeitung