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Keet: Der sichere P2P-Messenger ganz ohne Server

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13.05.2026

Keet: Der sichere P2P-Messenger ganz ohne Server

Keet ist ein dezentraler P2P-Messenger, der sicher vor Überwachung und Zensur sein soll. Er ist verfügbar für alle großen Betriebssysteme.

Sichere Messenger brauchen keine zentralen Server

Open-Source Quellcodes von Pears bilden die Basis

Finanzielle Zusagen bis zu 100 Millionen USD

Kommunikation ohne Zentrale

Die Grundidee dahinter

Warum die Szene Keet interessant findet

Erste Schritte mit Keet

Keine Telefonnummer notwendig

Keet bietet Video-Calls ohne Server

Holepunch mit großen Plänen

Diskussionen aufgrund der Finanzierung

Noch lange kein Mainstream-Messenger

Wir stellen in diesem Beitrag den eher unbekannten Messenger Keet vor. Wir erklären, warum ihn in der Szene trotz der Finanzierung durch das Krypto-Unternehmen Tether so manche Nutzer regelrecht feiern. Für Ermittler ist die Software ein waschechter Albtraum. Doch bisher nutzen ihn nur wenige, weil er noch recht unbekannt ist.

Sichere Messenger brauchen keine zentralen Server

Die großen Messenger behaupten seit langer Zeit, dass sie sich in digitale Hochsicherheitszonen verwandelt hätten. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hier, Datenschutz dort. Dazu gesellen sich die üblichen Marketing-Slogans von milliardenschweren Konzernen aus Silicon Valley. Doch ein Problem bleibt fast immer bestehen: Irgendwo steht trotzdem ein Server. Irgendwo laufen Metadaten zusammen. Irgendwo kontrolliert jemand die ganze Infrastruktur, die dahinter steht.

Genau an dem Punkt setzt Keet an. Der Messenger der Entwickler von Holepunch, eine Tochterfirma von Tether, will nicht einfach nur ein weiterer Chat-Dienst sein. Das Ziel ist deutlich ambitionierter. Sie bieten Kommunikation komplett ohne ein Datencenter und ohne zentrale Server.

Open-Source Quellcodes von Pears bilden die Basis

Der Messenger ist verfügbar für Desktop-PCs mit Linux, macOS und Windows, als auch für Android und iOS. Damit deckt man alle wichtigen Betriebssysteme ab. Trotzdem kennt den Messenger kaum jemand. Die Kommunikation läuft auf Basis des P2P-Codes von pears. Damit hat man auch einen quelloffenen Passwort-Manager (PearPass), eine lokale KI, einen Open-Source Datenspeicher für medizinische Daten (Qvac), eine Wallet namens rewindbitcoin und andere Tools gebaut. Da der Open Source Quellcode von Dritten benutzt werden darf und dieser einen guten Ruf hat, setzen die P2P-Technologie auch andere Tools wie der Filetransfer-Manager Mirall etc. ein.

Finanzielle Zusagen bis zu 100 Millionen USD

Hinter Keet steckt das Unternehmen Holepunch, das unter anderem von Bitfinex und Tether finanziert wird. Eine zentrale Figur hinter dem Projekt ist Paolo Ardoino, der lange CTO von Tether und Bitfinex war und später CEO von Tether wurde. Bei Holepunch übernahm Ardoino die Rolle des Chief Strategy Officer. Bitfinex und Tether haben anfangs bereits rund 10 Millionen US-Dollar investiert. Sie stellten für die Entwicklung und den Betrieb zusätzliche Investitionen von bis zu 100 Millionen Dollar in Aussicht.

Kommunikation ohne Zentrale

Wie gesagt, statt der üblichen Server setzt die Plattform auf ein Peer-to-Peer-Netzwerk. Die Nachrichten laufen also direkt Ende-zu-Ende-verschlüsselt zwischen den Geräten der Nutzer.........

© Tarnkappe