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Glückliche Rektorin: Schulneubau an der Werkrealschule gestartet

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25.03.2026

«Endlich! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass nun endlich die Bagger rollen, dass endlich dieses Generationenprojekt Form annimmt.» Rektorin Stephanie Martin zeigte sich überglücklich, als am Montag der offizielle Spatenstich zum Neubau des zweigeschossigen Gebäudes an der Realschule gefeiert wurde. Viele waren gekommen und am liebsten hätten alle einen Spaten in die Hand genommen und mitgegraben. Denn der Platz in der Realschule ist seit langem knapp und der Anbau sehnlichst erwartet worden.

Die Jugend hat es verdient

Bürgermeister Jonathan Berggötz sprach nicht umsonst von einem ganz besonderen Tag für die Schullandschaft in Bad Dürrheim. «Bei uns wachsen nicht nur täglich neue Kräfte, sondern auch Wissen, Ideen und Selbstbewusstsein. Und dafür sind unsere Schulen und Kindergärten verantwortlich, die bei uns einen sehr hohen Stellenwert haben.» Die Jugend von Bad Dürrheim habe es verdient, die besten Grundlagen für ihr späteres Leben gelegt zu bekommen. Und dafür sei man in der Stadt und seinen Teilorten hervorragend aufgestellt. «Mit diesem Neubau wird der Schulverbund am Salinensee als weiteres Mosaiksteinchen geschaffen, der den Werkrealschülern ein neues Zuhause gibt und gleichzeitig der Grundschule im Ort die längstens benötigten Kapazitäten für den Ganztag und die umfassende Betreuung der Grundschüler schafft.»

Stepahnie Schweizer, Rektorin der Grundschule berichtet von rund 120 Werkrealschülern, die nach Fertigstellung des Neubaus «umziehen» werden. «In Summe werden dadurch zwölf Räume bei uns frei, die wir dringend benötigen.» Und die Schüler freuen sich schon heute, auch wenn bis zur Fertigstellung noch knapp zwei Jahre ins Land ziehen werden.

Die Kosten und das Sparen

Insgesamt investiert die Stadt Bad Dürrheim rund 14.2 Millionen Euro in den Schulbau. Nach Abzug von Förderungen und Zuschüssen werden etwa sechs Millionen Euro an Investitionssumme für die Stadt übrigbleiben. «Wir versuchen, überall dort zu sparen, wo nicht die Qualität des Baus in Mitleidenschaft gezogen wird», betonte Bürgermeister Berggötz. So wurden schon zahlreiche Planungsaufgaben von der Stadtverwaltung selbst übernommen, wodurch bereits ein sechsstelliger Betrag eingespart werden konnte. Und auch die Auftragsvergaben deuten darauf hin, dass die Kosten zumindest innerhalb der Planung bleiben. «Hier gebührt unserem Bauamt ein ganz großes Dankeschön. Der Einsatz der Mitarbeiter ist überdurchschnittlich und hat einen unschätzbaren Wert», so das Stadtoberhaupt.

Der Neubau wird aus Holz gefertigt

Bärbel Gliese und Jürgen Wenzler vom Bauamt sowie Franz Eisele als zuständiger Architekt und Bauleiter informierten die Interessierten über Details an der Baustelle. So wird beispielsweise ein neuartiges Verfahren zur Bodenverbesserung angewandt, dass die Tragfähigkeit ohne große Fundamente und mit deutlich weniger tiefem Ausgraben und Auffüllen mit Kieselsteinen ermöglicht. «Auch das spart Geld, bringt aber im Endeffekt mindestens die gleiche Tragfähigkeit mit sich», erklärte Eisele. Außer der Bodenplatte wird das komplette Gebäude aus Holz gefertigt. Und bezüglich der Heizung hat man sich für ein Wärmepumpensystem mit Fußbodenheizung entschieden.

Die Arbeiten werden nun recht schnell voranschreiten. Ziel ist es, die Hülle des Gebäudes inklusive der Fenster vor dem nächsten Winter fertigzustellen, damit die Arbeiten im Inneren während der Wintermonate fortgeführt werden können. «Das erfordert ein Zusammenspiel aller Gewerke. Aber aus der Erfahrung heraus sollte das mit der hervorragenden Arbeit der bisher beteiligten Handwerker gut machbar sein», so Eisele. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2027 vorgesehen.

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