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Von Armut, Mut und Maggi-Mythos: Petra Palumbos Roman hat viel Lokalkolorit

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20.09.2026

Frau Palumbo, unter Ihrem Pseudonym Luzi van Gisteren sind Ihre schwarzhumorigen Krimikomödien erschienen. Ihren neuen Roman „Flüsterzeit“ haben Sie unter ihrem richtigen Namen veröffentlicht.

PETRA PALUMBO: Das Pseudonym Luzi entstand ursprünglich aus dem Wunsch heraus, meine ersten Schritte als Autorin ein wenig geschützt und unabhängig von meinem bürgerlichen Namen zu machen. Heute ist „Luzi van Gisteren“ sogar offiziell in meinem Ausweis eingetragen. Luzi bin ich als Krimiautorin, und unter meinem bürgerlichen Namen schreibe ich die persönlichere und ernsthaftere Seite – wie die „Flüsterzeit“. Der Roman ist stark mit meiner Familiengeschichte und meiner Heimat Singen verbunden. Er erzählt von Menschen, die im Hegau und am Bodensee verwurzelt sind, und von einer Zeit, in der sich ihre Welt grundlegend verändert. Über vier Generationen hinweg begleitet er die Familie Manogg durch Zeiten von Armut und Aufbruch, Hoffnung und Verlust. Die Handlung erstreckt sich von 1870 bis 1932 und führt durch unsere Region, durch Singen, Radolfzell, Konstanz sowie ins Saarland und in die USA.

Wieviel Singener Lokalkolorit steckt in dem Roman?

PETRA PALUMBO: Sehr viel! Ich bin schließlich in........

© Südkurier