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Merz empfängt Dschihadist – weil sich die Außenpolitik der Migrationsdebatte unterordnet

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30.03.2026

So ein Besuch kommt nicht häufig vor. An diesem Montag empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz einen ehemaligen Al-Kaida-Gefolgsmann in Berlin. Ahmed al-Scharaa führte einst die Al-Nusra-Front, damals ein syrischer Ableger der Terrororganisation. Wäre er ein Geflüchteter in Deutschland, man dürfte ihn wohl getrost als „Gefährder“ abstempeln.

Al-Scharaa aber hat sich gewandelt. Mit seinen Anhängern jagte er den Diktator Assad aus dem Amt. Als syrischer Interimspräsident ist er ein Hoffnungsträger für sein Land, ein wenig auch für den gesamten Nahen Osten. Für den Bundeskanzler dagegen ist der Besuch vor allem eine Gelegenheit, innenpolitisch ein Zeichen zu setzen.

Die Bundesregierung will mehr Rückführungen nach Syrien

Zwar soll es um eine ganze Reihe von Themen gehen. So ist beispielsweise ein Gespräch mit deutschen Wirtschaftsvertretern geplant. Laut Bundesregierung wird dabei „über Perspektiven wirtschaftlicher Erholung........

© Südkurier