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Forschung stärkt die Resilienz der Schweiz in Zeiten grosser internationaler Gefahren

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10.01.2026

Die Schweiz verfügt weder über Rohstoffe noch über geopolitische Macht. Ihre Stärke liegt in der Innovationskraft. Damit das so bleibt, muss weiter in die Forschung investiert werden, findet Torsten Schwede, Präsident des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds.

Ein Schlüssel zum Erfolg der Schweiz liegt darin, dass sie langfristig in vielversprechende Ideen und Innovationen investiert. Sie verfügt weder über Rohstoffe noch über geopolitische Macht, um mit anderen Ländern konkurrieren zu können.

Die meisten Innovationen, die unserem Land jedes Jahr den ersten Platz im Ranking der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) einbringen, haben ihren Ursprung in der Forschung; sehr oft in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung, wie sie vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert wird. Es wäre kurzsichtig, sich allein auf die private Forschung zu verlassen – sie konzentriert sich auf Projekte mit kommerziellem Potenzial. Selbst Unternehmen wie Roche entwickeln ihre lebenswichtigen Medikamente auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der öffentlichen Forschung.

Die Mittel, die der SNF vom Bund erhält, werden in einem harten, aber fairen Wettbewerb an die besten........

© Luzerner Zeitung