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Marco Rubio: In Teheran herrscht Dysfunktion

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28.04.2026

28. April 2026 – 11. Ijar 5786

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Marco Rubio: In Teheran herrscht Dysfunktion

Der amerikanische Außenminister wirft der iranischen Regierung mangelnde Verlässlichkeit vor

 28.04.2026 11:24 Uhr

US-Außenminister Marco Rubio hat das iranische Regime in einem Interview mit »Fox News« scharf kritisiert und ihm mangelnde Verlässlichkeit in den laufenden Verhandlungen vorgeworfen. Zugleich äußerte er vorsichtigen Optimismus mit Blick auf Gaza und sprach von möglichen Fortschritten bei einer Entwaffnung der Hamas.

Rubio sagte, das zentrale Problem bei Gesprächen mit Teheran sei nicht nur die politische Führung, sondern auch die innere Zerrissenheit des Systems. »Unsere Unterhändler verhandeln nicht nur mit Iranern. Diese Iraner müssen danach erst wieder mit anderen Iranern verhandeln«, erklärte er. Deshalb sei oft unklar, wer überhaupt befugt sei, Zusagen zu machen.

Auch zur Lage des neuen Obersten Führers Modschtaba Khamenei äußerte sich Rubio skeptisch. Es gebe Hinweise, dass dieser am Leben sei. Offen sei aber, »ob er wirklich die Entscheidungen trifft oder jemand anderes an seiner Stelle 90 Prozent kontrolliert«. In Teheran herrsche erkennbar Dysfunktion, was Verhandlungen zusätzlich erschwere.

Straße von Hormus bleibt Streitpunkt

Zu einem neuen iranischen Vorschlag wollte Rubio keine Details nennen, bestätigte aber, dass Washington das Papier kenne. Es sei »besser als das, was wir erwartet hatten«. Dennoch gebe es erhebliche Fragen zu Inhalt und Autorität der Übermittler.

Besonders deutlich wurde........

© Juedische Allgemeine