Israelische Familie wegen Herkunft nicht bedient?
29. September 2026 – 18. Tischri 5787
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Israelische Familie wegen Herkunft nicht bedient?
An einem Imbissstand im Salzburger Land wurden Touristen mutmaßliche Opfer antisemitischer Diskriminierung
29.09.2026 09:46 Uhr
Eine israelische Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen den Betreiber eines Imbissstands im Salzburger Land. Der Gastronom soll den vier Urlaubern in Bad Hofgastein die Bewirtung verweigert haben, nachdem er erfahren hatte, dass sie aus Israel stammen. Die österreichischen Behörden haben nach einer Beschwerde der Familie ein Verwaltungsstrafverfahren angekündigt.
Der israelische Familienvater H. schilderte gegenüber der »Kronen Zeitung«, der Betreiber habe ihnen ausdrücklich gesagt, dass er sie wegen ihrer jüdischen Identität nicht bedienen werde. In einem weiteren Bericht hieß es, der Mann habe erklärt, die Familie bekomme auch »wegen Gaza« nichts. Bereits zubereitete Hamburger habe er vom Grill genommen und weggeworfen, nachdem er erfahren habe, dass die Gäste aus Israel stammen.
Für die Familie sei der Vorfall besonders belastend gewesen. »Es war wirklich schockierend für uns«, sagte H. gegenüber dem Blatt. Die Familie habe die Situation zunächst vor allem wegen der anwesenden Kinder nicht eskalieren lassen und den Ort verlassen.
»Unfreundlich und rassistisch«
Der Betreiber des Imbissstands weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Gegenüber der »Kronen Zeitung« wollte er sich zu den Vorwürfen kaum äußern und erklärte lediglich: »Alles Blödsinn!«
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