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Co-Pilot aus Oman trotz Einreiseverbot mehrfach nach Israel geflogen

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02.10.2026

02. Oktober 2026 – 21. Tischri 5787

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Co-Pilot aus Oman trotz Einreiseverbot mehrfach nach Israel geflogen

Warum wurden Sicherheitsregeln nicht umgesetzt?

 02.10.2026 09:02 Uhr

Der Angriff auf einen »Fly Dubai«-Flug mit zahlreichen Israelis an Bord wirft auch Fragen zur Sicherheitsüberprüfung ausländischer Piloten auf. Nach einem Bericht des israelischen Senders Kanal 12 durften in den vergangenen Jahren Dutzende Piloten aus Oman nach Israel einreisen, obwohl für Angehörige von Staaten ohne diplomatische Beziehungen zu Israel Beschränkungen gelten.

Im Mittelpunkt steht damit nicht nur der Angriff selbst, sondern auch die Kontrolle der Flugbesatzungen. Der omanische Co-Pilot soll am Mittwoch den Kapitän des Flugzeugs mit einem Messer verletzt und anschließend versucht haben, die Maschine zum Absturz zu bringen. Passagiere, der Kapitän und weitere Piloten überwältigten den Mann. Die Boeing 737 MAX musste schließlich in Saudi-Arabien notlanden. Die fast ausschließlich israelischen Passagiere wurden anschließend nach Israel weitergeflogen.

Oman unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Nach den Regelungen im Zusammenhang mit den Abraham-Abkommen dürfen Piloten aus Staaten, die keine Beziehungen zu Jerusalem haben, grundsätzlich nicht nach Israel fliegen. Kanal 12 berichtet nun, dass diese Vorgabe offenbar nicht konsequent kontrolliert wurde.

Aufforderung ohne Überprüfung

Dem Bericht zufolge überließ Israel die Überwachung weitgehend den ausländischen Fluggesellschaften. Auch die Herkunft der »Fly Dubai«-Piloten sei vom Inlandsgeheimdienst Schin Bet nicht systematisch überprüft worden. Der Dienst habe die Airline........

© Juedische Allgemeine