Macron nachzuäffen macht ihm Spaß
Donald Trump hat Emmanuel Macrons französischen Akzent in einer Rede lächerlich gemacht – wieder einmal. Darauf gibt es musikalisch eine elegant polyglotte Antwort.
Was ist bösartiger als eine offene Beleidigung? Das vergiftete Kompliment, das zuverlässig auch zersetzender auf private oder politische Beziehungen wirkt. „Ich liebe den französischen Akzent“, säuselte Donald Trump mit der sanften Stimme, in die er mafiabossgleich gerne seine härtesten Äußerungen hüllt.
Natürlich wollte sich der MAGA-Präsident – der mit der Venezuela-Intervention und dem Wir-brauchen-Grönland-Säbelrasseln gerade zeigt, wo bei ihm der Hammer zur Weltordnung hängt – während einer Rundumschlagrede am Dienstag in Washington nicht als Fan von „Emily in Paris“ outen. Die besonders in den © Frankfurter Allgemeine
