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Drei Dinge im Fall Weißmann, die man nicht vergessen sollte

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Es ist schlicht menschlich, sich Urteile zu bilden, gerade bei so allgemeinen Themen wie dem Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern oder dem zwischen Männern und Frauen. Die Affäre um Roland Weißmann hat da einige Fallstricke. Weshalb viele es sich einfach machten und die Wirrungen rund um Macht, Geld und Begehren auf simple Wahrheiten herunterbrachen. Wahlweise wurden da alte oder neuere Erkenntnisse weggewischt. Drei Dinge sollte man in der Causa aber nicht vergessen.

Erstens: Weißmann hat sich zumindest unangemessen verhalten. Als hoher Manager im ORF und späterer Generaldirektor hatte er sexuelle Begehrlichkeiten gegenüber einer Mitarbeiterin, die sie nicht erfüllen wollte. Er brachte das vielfach zum Ausdruck, und zwar überdeutlich, in Text und Bild. Tatsächlich stritt er auch nie ab, dass er der ORF-Mitarbeiterin entsprechende Fotos von sich geschickt hatte.

Das kann ein........

© Die Presse