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!Fußball around the clock?

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15.07.2026

Wieder einmal ist eine Fußball-Weltmeisterschaft fast vorbei. Zeit für einen Rückblick, wobei wir den gar nicht neu schreiben müssen, denn Henning Hirsch hat schon am Ende der WM in Katar einen Rückblick geschrieben, der noch heute aktuell ist und den wir deshalb als Perle des Kolumnismus noch einmal aus dem Archiv geholt haben. Lesen Sie selbst:

Das Turnier in Katar ist ausgespielt, Messi hat den Titel im fünften Anlauf in einem ab Minute 70 wirklich spannenden bis hin zu hochdramatischen Finale gegen bärenstarke Franzosen geholt, Weihnachten und der Gaspreisdeckel können nun endlich kommen. Der Ball ruht jetzt eine kurze Zeit lang. In vier Wochen geht es weiter mit der Bundesliga, wo wir alle – so wir nicht Bayern-Fans sind – auf ein Überraschungsteam à la Marokko hoffen, das den Münchnern das Dauerabo auf die Meisterschale entreißen könnte. Aber so wie es Marokko nicht über Platz 4 hinaus geschafft hat, wird es auf absehbare Zeit auch niemand in der Buli schaffen, die Münchner vom Thron zu stoßen. Langeweile ist also angesagt in Deutschland, aber zumindest brauchen wir hier nicht darüber zu diskutieren, wie viele Arbeiter beim Bau unserer Stadien vom Gerüst fielen oder ob Mannschaftskapitäne bunte Armbinden tragen dürfen. Gäbe es eine Weltmeisterschaft für tadellose Haltung – Deutschland würde ganz sicher die Vorrunde überstehen. Aber leider geht’s beim Fußball unterm Strich halt immer darum, vorne mehr Tore als der Gegner zu schießen und hinten Tore zu verhindern. Und in diesen beiden klassischen Disziplinen ist das deutsche Team seit einigen Jahren nur noch bedingt wettbewerbsfähig.

!Beste WM aller Zeiten?

Die WM in der Wüste ist seit gestern Geschichte, und auch jemand wie ich, der von den Spielern keine Regenbogenbinden und Hand-vor-den-Mund-halte-Gesten verlangt, sondern einfach nur interessiert zuschaut, wie viele Tore vorne........

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