Irans Krieg, Putins Jackpot: Wie die neue Krise Russland stärkt und die Ukraine ins Abseits drängt
Alle Augen auf den Iran, die Ukraine gerät stattdessen in den Hintergrund. Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges in Osteuropa geraten ins Stocken, und ausgerechnet Russland könnte am Ende von der neuen geopolitischen Lage profitieren.
Seit den gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele hat sich die internationale Aufmerksamkeit deutlich verschoben. In der „Tagesschau“, im Radio oder in den sozialen Medien wird seit Tagen über Teheran, Tel Aviv und die Straße von Hormus berichtet. Der Donbass oder die Lage in der Hauptstadt Kiew wurden medial zur Seite geschoben. Die geplante nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine wurde ebenso kurzfristig verschoben.
„Der Fokus unserer Partner liegt derzeit auf der Situation im Iran“, räumte auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein. Ein neuer Termin für Verhandlungen steht bislang nicht fest.
Iran und Ukraine: Russland gewinnt Zeit und Geld
Für den Kreml kommt diese Entwicklung nicht ganz ungelegen. Schon vor der Eskalation im Nahen Osten zeigte sich Präsident Wladimir Putin wenig begeistert von den Gesprächen über eine Waffenruhe in der Ukraine. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte nun nüchtern: „Aus objektiven Gründen gibt es eine Pause.“
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Steht die Ukraine im Schatten........
