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Kipppunkt ist erreicht: Das private Böllern hat seine Unschuld verloren

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Keine Frage: Silvester übt auf viele Menschen eine magische Faszination aus. Der Jahreswechsel vereint, wenn es gut läuft, Optimismus mit Glanz, ist voller Kraft und Schönheit, reißt uns aus der Stille der Weihnachtstage, lässt uns dem neuen Jahr zujubeln, ganz nach dem Motto: jetzt erst recht. Gerne darf es von allem ein wenig zu viel sein: Ob es der Crément ist, das Make-up oder der Bass aus dem Wohnzimmer-Subwoofer. Es muss laut sein, es muss prickeln und glitzern an Silvester. Der Alltag holt uns ja doch wieder ein, dafür sorgen schon die wirtschaftlichen Aussichten, die geopolitische Lage und das Privatleben. Da wird man ja wohl auch noch in Ruhe böllern dürfen, sagen diejenigen, die sich in diesen Tagen eindecken mit allem, was knallt und zischt.

Wer nicht böllert, würde sich freuen über organisierte Feuerwerks-Shows statt........

© Westfalenpost