Fußball-Livestreams: Canal+ erwirkt Websperren gegen 73 Domains
Fußball-Livestreams: Canal erwirkt Websperren gegen 73 Domains
Die illegalen Anbieter von Fußball-Livestreams blockiert man laut Urteil des Pariser Justizgerichts per DNS, ISP, VPN und die Suchmaschinen.
Sperren betreffen ISPs, VPN-Provider, DNS-Resolver und Suchmaschinen
Kampf gegen illegale Fußball-Livestreams auf vielen Ebenen
Gericht lehnte alle Einsprüche ab
Suchmaschinen müssen Portale für illegale Fußball-Livestreams löschen
Frankreich: Automatische Websperren in Echtzeit drohen
Die neue Fußball-Saison startet bald, weswegen der TV-Sender CANAL bereits am 17. Juli neue Sperranordnungen ergehen ließ. Die Saison 2026/27 der Ligue 1 beginnt mit dem Eröffnungsspiel Olympique Marseille gegen RC Strasbourg am 21. August. Die Spiele der zweiten Liga haben in Frankreich bereits vor wenigen Tagen angefangen. Doch auch die bevorstehenden Spiele der Champions League und Premier League wollen gegen Online-Piraten geschützt werden.
Sperren betreffen ISPs, VPN-Provider, DNS-Resolver und Suchmaschinen
Die Rechtsabteilung von CANAL hat dabei keine halben Sachen gemacht. Die Sperranordnungen gegen über 70 Domains ergingen sowohl an Internet-Anbieter, VPN-Provider, DNS-Resolver und die großen Suchmaschinen. Wie Torrentfreak berichtet, ist es schon zu einer Art Tradition geworden, dass die Juristen des TV-Senders jeden Sommer vor den Kadi ziehen, um weitere Websperren gegen illegale Fußball-Livestreams zu erwirken.
Zum Schutz der Premier League ergingen 47 Domain-Sperren und der Champions League 26 Domain-Sperren. Das beinhaltet bekannte Namen wie Totalsportek, LiveTV, Kevinsport und diverse IPTV-Anbieter. Eine vollständige Übersicht über alle betroffenen Domains findet man hier.
Kampf gegen illegale Fußball-Livestreams auf vielen Ebenen
Den größten Einfluss haben die Urteile von CANAL auf die Internet-Anbieter. Vor allem auf die Marktführer Orange, SFR, Free und Bouygues Telecom, die man alle zur Sperre der fraglichen Domains verurteilt hat. Weitere Sperranordnungen betreffen sekundäre Dienste, mit denen man die Sperren umgehen kann. So beispielsweise die DNS-Anbieter Google, Cloudflare, Quad9 und DNS4EU. Bing und die Google Suchmaschine müssen die fraglichen Webseiten ebenfalls aus ihren Ergebnissen entfernen.
Last, but not least wendete man sich auch an die großen VPN-Anbieter in Frankreich. So an Proton, CyberGhost und ExpressVPN. Kleinere........
