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PSN-Sicherheitslücke: Sony-Support hebelt selbst 2FA aus

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23.05.2026

PSN-Sicherheitslücke: Sony-Support hebelt selbst 2FA aus

PSN-Sicherheitslücke sorgt für Alarm: Hacker kapern PlayStation-Accounts über Sonys Kundensupport. Selbst 2FA hilft nicht mehr.

PSN-Sicherheitslücke: Keine klassische Hackerattacke

Öffentliche Trophäen als Einfallstor

Gestohlene PSN-Konten landen im Weiterverkauf

Nicolas Lellouche warnte bereits 2025

Hinter vielen PSN-Konten stecken reale Zahlungsdaten

Was PlayStation-Spieler jetzt tun können

Digitale Spielebibliotheken werden zum Sicherheitsrisiko

Eine neue PSN-Sicherheitslücke sorgt derzeit für massive Unruhe unter PlayStation-Spielern. Hinter den Angriffen steckt weder Malware noch ein klassischer Hack oder ein gestohlenes Passwort. Stattdessen übernehmen Täter PSN-Konten direkt über den Sony-Kundensupport. Selbst aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt Betroffene hierbei nicht mehr zuverlässig vor einer Kontoübernahme.

Im PlayStation Network bahnt sich ein handfester Sicherheitsskandal an. Mehrere aktuelle Fälle legen nahe, dass sich PSN-Accounts mit vergleichsweise einfachen Mitteln direkt über Sonys Kundensupport übernehmen lassen. Selbst Sicherheitsmechanismen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder Passkeys sollen dabei ausgehebelt werden können.

Im Zentrum der Diskussion steht derzeit der bekannte PlayStation-Podcaster Colin Moriarty („Sacred Symbols“), dessen Account vergangene Woche live während eines Streams kompromittiert wurde. Sein Fall scheint jedoch nur die Spitze des Eisbergs zu sein.

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Moriarty erhielt seinen Account nach wenigen Stunden zurück. Nach eigener Aussage spielte dabei jedoch seine langjährige Vernetzung innerhalb der PlayStation- und Spielebranche eine entscheidende Rolle. Viele andere Betroffene hätten diese Möglichkeiten nicht.

PSN-Sicherheitslücke: Keine klassische Hackerattacke

Bei der aktuellen PSN-Sicherheitslücke handelt es sich nicht um einen Angriff auf Sonys Server oder einen technischen Exploit im eigentlichen Sinne. Laut PushSquare, Colin Moriarty und mehreren betroffenen PSN-Nutzern erfolgt die Kontoübernahme nicht über einen klassischen Hack des PlayStation Network, sondern über gezielte Social-Engineering-Angriffe gegen den Sony-Kundensupport.

Nach bisherigen Erkenntnissen benötigen die Angreifer nur wenige Informationen wie die PSN-ID, die verknüpfte E-Mail-Adresse, ein Kaufdatum oder eine alte Transaktions-ID. Mit diesen Daten kontaktieren sie den PlayStation-Support und geben sich als rechtmäßige Kontoinhaber aus. Ist der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung nicht ausreichend sensibilisiert, wird das Konto zurückgesetzt und die vom Täter angegebene E-Mail-Adresse hinterlegt. Anschließend deaktivieren die Angreifer Sicherheitsfunktionen wie 2FA oder Passkeys.

Damit verlieren die eigentlichen Besitzer praktisch sofort die Kontrolle über ihren Account. Laut mehreren........

© Tarnkappe