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Pokal-Krimi gegen Wolfsburg: Die Freiburger Fans feiern Goto, ihren Fußball-GOT(T)

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29.10.2026

Der SC Freiburg muss hart und lange kämpfen, um mit einem 3:2-Sieg gegen den VfL Wolfsburg das Achtelfinale im DFB-Pokal zu erreichen. Held des Abends ist Keisuke Goto, der nach 68 Minuten beim Stand von 1:2 eingewechselt wird und dann zwei Tore erzielt. Das gibt die Note eins, die weiteren Freiburger Spielernoten kommen hier.

Florian Müller: Zwei Bälle aufs Tor, zwei Gegentore. Hört sich schlecht an für einen Torwart. Es sei denn, es sind Unhaltbare. Waren es Unhaltbare? Beim ersten Wolfsburger Treffer rauscht Kento Shiogai alleine auf den SC-Keeper zu, der versucht den Schuss mit einem Hechtsprung zu parieren, kommt aber nicht rechtzeitig auf den Boden. Sieht nicht gut aus, aber eher schuldig war zuvor Teamkollege Max Rosenfelder, der sich im Zweikampf an der Mittellinie vom Torschützen hatte abkochen lassen. Das zweite Wolfsburger Tor kassiert Müller aus Nahdistanz, weil Shiogai nach einem Eckball von Damar ungehindert köpfen darf. Dass Torhüter auf der Linie kleben, ist irgendwie Fußballlehre geworden. Früher hätte es das nicht gegeben, gell, Herr Kahn. So ausgebildet, hätte Müller den Torschützen aus dem Weg geräumt. Nun denn. – Note: 3,5

Philipp Treu: Nach 38 Minuten legt sich der Freiburger Rechtsverteidiger freiwillig auf den Rasen. Es sind da nicht mal 60 Sekunden vergangen, nachdem er humpelnd aus einem Zweikampf mit Santana dos Santos herausgekommen war. Wenn einer wie Treu freiwillig aufgibt, muss er Schmerzen haben und das Gefühl, dass es nicht mehr weitergeht für ihn. Noch auf dem Platz bekommt er einen Verband ums rechte Fußgelenk gewickelt – und finito. Bis dahin voller Elan am Werk. - Note: 3

Matthias Ginter: Schaltet sich wie erwartet oft in die Offensive ein. Überzeugt mit genauen Pässen. Im Kernbereich Verteidigung sieht er sich bisweilen mit Nebenmann Rosenfelder einer numerischen Überlegenheit von Wolfsburger Angreifern gegenüber. Bei den Gegentoren unbeteiligter und deshalb machtloser Zuschauer. In der zweiten Halbzeit unermüdlicher Antreiber, dass aus dem 1:2 am Ende doch noch ein Sieg wird. Wird es dann auch, obwohl der Gintes nicht unmittelbar daran beteiligt ist. – Note: 2,5

Max Rosenfelder: Das Fußballerleben ist manchmal von einer gewissen Tragik begleitet. Da ist der 23-Jährige endlich gesund und darf vermehrt für Lienhart von Anfang an ran, aber........

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