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Viel Geld, alte Strukturen: Was bei der deutschen Aufrüstung falsch läuft

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Die Bundesregierung wird mit dem Haushalt 2027 massiv Schulden aufnehmen – und ein großer Teil davon fließt in die Verteidigung. Die Folge: Deutschland kann der Nato erneut Ausgaben in Rekordhöhe melden. Die Bundesregierung übermittelte für das laufende Jahr einen Betrag von 124,7 Milliarden Euro. Das geht aus Daten hervor, die das Verteidigungsbündnis zum Auftakt seines Gipfeltreffens in Ankara veröffentlichte.

Dies entspricht einer Steigerung um 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wurden die Ausgaben auf rund 99,3 Milliarden Euro beziffert. In absoluten Zahlen ist der Anstieg um rund 25,4 Milliarden Euro der höchste, der für Deutschland in der jüngeren Geschichte registriert wurde. Innerhalb der Nato geben damit nur die USA mehr Geld für Verteidigung aus als die Bundesrepublik.

Merz verkündet höhere Verteidigungsausgaben in Ankara

„Wir haben geliefert“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz vor der Arbeitssitzung beim Gipfeltreffen in Ankara. Der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird nach Nato-Berechnungen damit 2,69 Prozent erreichen. Im vergangenen Jahr hatte die Quote noch bei 2,22 Prozent gelegen.

 Und doch kommt........

© Südkurier