Operationsplan Deutschland: Wie vorbereitet ist die Bodenseeregion auf eine Krise?
Cyberangriffe auf Verwaltungen, Sabotage an Leitungen, Desinformation in sozialen Netzwerken, Drohnen über kritischer Infrastruktur: Sicherheitspolitik klingt oft nach Berlin, Brüssel oder Nato-Hauptquartier. Tatsächlich beginnt sie längst vor der eigenen Haustür. Auch am Bodensee.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor vier Jahren hat sich die Sicherheitslage in Europa grundlegend verändert. Deutschland befindet sich zwar nicht im Krieg. Aber wir leben auch nicht mehr in der alten Gewissheit, dass Krisen weit weg sind. Fachleute sprechen von einer „Grauzone zwischen Frieden und Krieg“. Attackiert wird nicht militärisch, sondern digital, verdeckt oder wirtschaftlich. Diese Angriffe treffen Stromnetze, Krankenhäuser, Verkehrswege, Unternehmen, Verwaltungen und damit den Alltag der Bürger.
Genau darum geht es beim ersten Bodensee Sicherheitsdialog, zu dem die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) am Montag, 27. Juli, ins Graf-Zeppelin-Haus nach Friedrichshafen auch die Bürgerschaft einlädt. Der Eintritt ist frei. Thema des Abends: „Resilienz beginnt in der Region - Was der Operationsplan Deutschland für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bedeutet.“
Ein Plan für den Ernstfall
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