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Tinu Heiniger spricht den Menschen aus der Seele

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10.06.2026

Gibt‘s das, eine Kulturszene in einem Bauerndorf gleich an der deutschen Grenze? Wo Traktoren fahren und Kuhglocken läuten? In Buch entsteht gerade in Privatinitiative so ein kleines Wunder. Alberto Niederer, selbst Künstler und Grafikdesigner, öffnet die alte Post zum wiederholten Mal als Kulturraum für die Region. Diesmal hat er den Schweizer Mundartsänger und Buchautor Tinu Heiniger zu einer musikalischen Lesung eingeladen. Man erwischt Heiniger für ein munteres Gespräch am Telefon kurz bevor er sein Enkelkind zum Fußballtraining bringen muss. Im Februar ist er 80 geworden. Das Alter merkt man ihm nicht an. Gerade ist er mit seinem dritten Buch auf Lesereise. „Geradewegs dem Erdinnern zu“ hat er es genannt. Am 19. Juni, 19 Uhr, wird er daraus in der alten Post lesen.

Was verbindet Tinu Heiniger mit dem kleinen Dörfchen Buch. „Leute aus Schaffhausen haben meine Konzerte gehört und für die Lesetour den Kontakt zu Alberto Niederer hergestellt. Und was sagen Einwohner zum aufkeimenden Kulturleben in Buch? Ein Kunstinteressierter ist Harald Fahr. „Ich finde es toll, dass es solche Leute gibt die einen Ort der Begegnung schaffen“, sagt er. Mittlerweile kommen auch Zuhörer aus der deutschen Nachbarschaft in den Kulturraum zur alten........

© Südkurier