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From Sheroes to Zeros – wie eine Partei langsam den Vorstand verliert

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20.04.2021

Die Grünen erklärten gestern, die Tradition einer Frau im Kanzleramt fortsetzen zu wollen. Und die Union – irgendwie auch.

Es entbehrt ja nicht einer gewissen Komik, dass an einem Montagabend zur Primetime eine Kanzlerkandidatin der Grünen im freshen Hafermilchkanal ProSieben spricht, während gleichzeitig der einstige Kanzlerwahlverein CDU sein Restansehen zerrangelt. Nicht, dass die Christdemokraten jenseits des Fliesentisches nicht auch Thema gewesen wären. Unter anderem bei "hart aber fair", und kein Sendungstitel könnte der Situation weniger entsprechen als dieser.

Mein Name ist Micky Beisenherz. In Castrop-Rauxel bin ich Weltstar. Woanders muss ich alles selbst bezahlen. Ich bin ein multimedialer

(Ein-)gemischtwarenladen. Autor (Extra3, Dschungelcamp), Moderator (ZDF, NDR, ProSieben, ntv), Podcast-Host ("Apokalypse und Filterkaffee"), Gelegenheitskarikaturist. Es gibt Dinge, die mir auffallen. Mich teilweise sogar aufregen. Und da ständig die Impulskontrolle klemmt, müssen sie wohl raus. Mein religiöses Symbol ist das Fadenkreuz. Die Rasierklinge ist mein Dancefloor. Und soeben juckt es wieder in den Füßen.

War es doch der (noch amtierende) Parteivorsitzende der CDU, der unlängst seinen Widersacher in die Nähe von Donald Trump rückte mit dem Satz: "Wir haben u.a. aus den USA gelernt, dass polarisierte Wahlkämpfe der Demokratie schaden. Wir als CDU werden mit den Grünen einen fairen Wahlkampf führen." Mit den Grünen möglicherweise. Nur mit sich selbst, da springt die autoaggressive Partei wenig zimperlich um. Söder, der Brezn-Trump? Vergleichsweise uncharmante Charakteranalyse von jemandem kommend, von dem Markus Söder noch sagte, dass "der Armin und ich freundschaftlich" die Führungsfrage klären wollen.

Diese........

© stern


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