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CDU und Linke kämpfen um die Spitze: Berlin wählt – und vieles scheint möglich

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03.09.2026

CDU und Linke kämpfen um die Spitze Berlin wählt – und vieles scheint möglich

Die Spitzenkandidaten zur Berlin-Wahl (v.l.): Werner Graf (Grüne), Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Linke) und Stefan Evers (CDU).

Analyse | Berlin · Die Hauptstadt steht vor einer ungewöhnlich offenen Wahl: Vier Parteien liegen in Umfragen eng beieinander. Während Linke und CDU um Platz eins kämpfen, könnten andere zu Königsmachern werden.

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Nach rund 45 Minuten kommt der Moderator auf das Thema zu sprechen, das den Wahlkampf medial dominiert – es geht um Vergesellschaftungen. Für Linken-Politikerin Elif Eralp, die mit den anderen Spitzenkandidaten zu einer Diskussionsrunde in der Industrie- und Handelskammer (IHK) geladen ist, dürfte es jetzt ungemütlich werden. Und tatsächlich: Als Eralp Vergesellschaftungen „weit unterhalb des Verkehrswertes“ als möglich bezeichnet, geht das Ende ihrer Antwort in hämischem Gelächter unter. Vor den Hauptstadtunternehmern kann Eralp mit ihrem Kurs nicht punkten.

Bei vielen Bürgern hingegen trifft die Linken-Politikerin mit ihrer Kampagne einen Nerv. Eralp hat bezahlbare Mieten und Lebenshaltungskosten in den Fokus gerückt – mit Erfolg. Umfrageinstitute sahen die Linke zuletzt zwischen 19 und 22 Prozent. Sie ist damit in etwa so stark wie die CDU. Die Christdemokraten kamen in den jüngsten Erhebungen auf 18 bis 21 Prozent. Beide Parteien liefern sich damit ein enges Rennen um Platz eins. Kein Wunder, dass die CDU gegenüber der Linken einen scharfen Kurs eingeschlagen: „Auf gar keinen Fall“ werde es Enteignungen geben, sagt CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers auf dem........

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