Linker Völkerrechtsidealismus
»Der US-Angriff auf Venezuela ist ein schwerer Bruch des Völkerrechts. Wenn solche Taten folgenlos bleiben, während andere sanktioniert werden, verliert das Völkerrecht jede Glaubwürdigkeit.« So kommentierte Gregor Gysi den US-Angriff auf Venezuela. Viele Linke haben in den vergangenen Tagen – einmal mehr – den Bruch des Völkerrechts durch die USA angeprangert (zurecht natürlich) und auf die Heuchelei vieler Staaten hingewiesen, die völkerrechtswidrige Handlungen selbst begehen, bei anderen aber verurteilen oder aber ihre Beurteilung davon abhängig machen, zu welchem Machtblock sie gehören. Einige forderten auch, wie schon in Gysis Formulierung eingebaut, es müsse »gehandelt« werden, um dem Völkerrecht, nun ja, zum Recht zu verhelfen.
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