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Eine Frage des Wann, nicht des Ob

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07.01.2026

Der Iran steht an einem historischen Kipppunkt – und zugleich in einem politischen Minenfeld. Die Gefahren kommen von außen und von innen: ausländische Interventionen, regionale Machtspiele und eine Wirtschaftskrise, die oft fälschlich und vereinfacht allein dem äußeren Druck zugeschrieben wird. Hinzu kommt eine Opposition, deren Teile mehr an Machtfantasien als an ernsthaftem demokratischem Wiederaufbau des Landes interessiert sind. Fatal ist jedoch die Schlussfolgerung, die aus dieser Diagnose immer wieder gezogen wird: dass der Verbleib der Islamischen Republik als geringeres oder gar stabilisierendes Übel zu rechtfertigen sei.

Ein Fortbestehen der Islamischen Republik ist längst keine Option mehr. Sie ist selbst zur größten Gefahr für den Iran geworden. Sie produziert Instabilität, Gewalt,........

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