Berliner Linke gerät wegen weiterer Clan-Kontakte unter Druck
29. September 2026 – 18. Tischri 5787
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Berliner Linke gerät wegen weiterer Clan-Kontakte unter Druck
Welche Großfamilie war noch auf der Wahlparty der linken Wahlgewinner vertreten?
29.09.2026 10:01 Uhr
Die Berliner Linke sieht sich nach der Debatte über ihre Kontakte zum Rammo-Clan mit einem weiteren Fall konfrontiert. Nach Recherchen des »Tagesspiegel« waren bei der Wahlparty der Partei in Neukölln neben dem bekannten Großfamilienangehörigen Issa Rammo offenbar auch zwei Männer aus der palästinensischen Großfamilie Barbakh anwesend. Einer der beiden trat dort als Interviewer von Linke-Politikern auf.
Der »Tagesspiegel« berichtet, dass einer der Social-Media-Aktivisten unter anderem den Neuköllner Linke-Spitzenkandidaten Ahmed Abed vor laufender Kamera interviewte. Abed könnte mit Unterstützung von Grünen und SPD neuer Bezirksbürgermeister werden. Bei der Wahl erreichte die Linke in Neukölln 32 Prozent.
Ahmed Abed steht seinerseits wegen seiner politischen Aktivitäten und früherer Äußerungen in der Kritik. Als Anwalt vertrat er unter anderem Initiativen aus dem Umfeld der antisemitischen Boykottbewegung BDS. Im vergangenen Herbst bezeichnete er den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Neuköllns bei einem Auftritt im Rathaus als »Völkermörder«. Der israelische Politiker verwies daraufhin auf die genozidalen Ziele der Hamas.
Auch am Wahlabend äußerte sich Abed gegenüber dem Barbakh-Aktivisten politisch. Er sagte, die Menschen sollten »Freiheit für Palästina« rufen können, ohne dafür Probleme zu bekommen. Der »Tagesspiegel« berichtet zudem, dass der Linken-Politiker zuvor für Wahlwerbung vor einem Geschäft in der Sonnenallee posiert hatte, vor dem unter anderem eine Palästina-Flagge und Kalaschnikow-Schmuck zu sehen waren.
Der Barbakh-Aktivist soll in der Vergangenheit bei Demonstrationen gegen Israel und bei Einsätzen der Berliner Polizei als Kameramann aufgetreten sein. Der »Tagesspiegel« beschreibt zudem frühere Verbindungen zu Unterstützern der Fatah und Sympathien für deren bewaffneten Arm, die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden. Auf einem Foto aus dem Jahr 2017 soll der Mann in Gaza mit einem Sturmgewehr des Typs AK-47 posiert haben.
Im September 2024 filmte er dem Bericht zufolge einen Angriff von Verwandten auf den damaligen Berliner Kultursenator Joe Chialo. Während einer Veranstaltung war der CDU-Politiker bedrängt worden. Nach Angaben des »Tagesspiegel« wurde........
